Bei Schweizer Banken liegt ein Vermögen, das eingefroren worden ist und aus Venezuela stammt. Es gehört Personen aus dem Umfeld des gestürzten Präsidenten Nicolás Maduro. Das Online-Portal «tippinpoint» hatte zuerst über diese Vermögenswerte berichtet, der Bund bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass all diese Gelder eingefroren sind. Zwei Drittel davon waren gestützt auf die Venezuela-Verordnung im Rahmen von Strafverfahren in der Schweiz bereits im Vorfeld eingefroren worden, wie der Sprecher des Bundesamts für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage weiter mitteilte. Nun wurden die verbleibenden 239 Millionen Franken ebenfalls eingefroren. Damit ist der gesamte Betrag, der der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) gemeldet wurde, gesperrt. Der Bundesrat möchte so sicherstellen, dass keine Gelder von Maduro und seinem Umfeld abfliessen können. Die der Stelle für Geldwäscherei gemeldeten Vermögenswerte betreffen 21 der 37 Personen, die in der …