Die Schweizer Politik will beim Sterbetourismus nicht genau hinschauen

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Die Schweizer Politik will beim Sterbetourismus nicht genau hinschauen

Wie viele Personen reisen in die Schweiz, um sich das Leben zu nehmen? Die Schweizer Politik will das nicht genau wissen. Das Parlament hat einen Vorschlag für ein Monitoring des Sterbetourismus abgelehnt, obwohl die Daten eigentlich verfügbar sind. Kritik am Sterbetourismus in der Schweiz gibt es von innen wie von aussen. Während im Inland unter anderem die damit verbundenen Kosten für die Kantone zu reden geben, überwiegen im Ausland ethische Bedenken. Zu leichtfertig, so der wiederholte Vorwurf, werde in der Schweiz der Zugang zum begleiteten Suizid gehandhabt. Für Negativschlagzeilen sorgten unter anderem Fälle von Personen aus Grossbritannien, die ohne Wissen ihrer Angehörigen in der Schweiz Suizidhilfe beansprucht hatten. Darunter war etwa eine knapp über fünfzigjährige Frau, die nach dem Tod ihres Sohnes an einer Depression litt. Die involvierte Organisation hat sich mit der an dieser Frau geleisteten Suizidhilfe nicht strafbar gemacht. Denn Sterbebegleitung setzt in der …

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