Heute hat die Schweiz über die SRG-Initiative abgestimmt, die eine Senkung der Radio- und TV-Gebühren auf 200 Franken fordert. Gemäss Hochrechnungen dürften 62% der Stimmenden die Initiative ablehnen. Die SRG-Initiative, auch als «200 Franken sind genug»-Initiative bekannt, hat in den letzten Monaten einen emotionalen Abstimmungskampf erlebt. Die letzten Umfragen vor der Abstimmung sowie die ersten Trends deuteten bereits auf ein Nein hin. Politologe Lukas Golder spricht im Abstimmungsstudio von SRF von einem „sehr deutlichen Nein“ mit einer Ablehnung um die 60%, das sich abzeichne. Die Hochrechnungen bestätigen dies mit einer Ablehnung von 62%. Gemäss einer Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern waren zehn Tage vor dem Urnengang 54% der Stimmberechtigten gegen die Initiative. Das Nein-Lager konnte innerhalb eines Monats um 2 Prozentpunkte zulegen. Die Volksinitiative hat zum Ziel, die Radio- und TV-Gebühren des öffentlich-rechtlichen Medienhauses SRG, zu dem auch Swissinfo …