In der Schweiz wird untersucht, ob Pestizide bei Bauern zu mehr Parkinson-Fällen führen. Im Ausland gilt Parkinson für Landwirte als Berufskrankheit. Hierzulande jedoch fehlen viele wichtige Daten. Wer als Bauer über 100 Tage in seinem Arbeitsleben mit Pestiziden hantiert hat und an Parkinson erkrankt, der hat in Deutschland ein Recht auf finanzielle Entschädigung. Parkinson gilt dort als Berufskrankheit – genau so wie in Italien und Frankreich. «Grosse Langzeitstudien aus Frankreich und den USA zeigen klar, dass da ein Zusammenhang besteht», sagt Samuel Fuhrimann, der beim Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf den Menschen erforscht. In Zusammenarbeit mit einer grossen Krankenversicherung und anderen Forschenden untersucht er diesen Zusammenhang nun auch in der Schweiz. Entwarnung für Spritzhelikopter im Wallis Die Bedenken gehen über die Landwirte hinaus: Auch zahlreiche Eltern im Wallis sorgten sich, weil ihre Kinder …