Nach Druck der US-Regierung: Arzneimittelhersteller überdenken ihre Europa-Strategie

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27. März 2026

Nach Druck der US-Regierung: Arzneimittelhersteller überdenken ihre Europa-Strategie

Die «Meistbegünstigungsklausel» des US-Präsidenten Donald Trump bei der Preisgestaltung für Arzneimittel hat in ganz Europa für Aufruhr gesorgt. Pharmariesen versuchen nun verzweifelt, ihre Gewinne zu sichern. Es ist fast ein Jahr her, seit US-Präsident Donald Trumps seine Verordnung zur Preisgestaltung bei Arzneimitteln nach dem Meistbegünstigungsprinzip (MFN) verabschiedet hat. Damit ist diese Massnahme, die auf eine Senkung der US-Gesundheitskosten abzielt, nicht mehr nur eine protektionistische Drohung auf dem Papier. Die Verordnung zwingt Pharmaunternehmen faktisch dazu, US-Konsument:innen die gleichen Preise wie in anderen wohlhabenden Ländern zu berechnen. Und sie beginnt, Wirkung zu zeigen. Rund 16 Pharmaunternehmen haben offenbar inzwischen vertrauliche MFN-Vereinbarungen mit der US-Regierung unterzeichnet, die sie für drei Jahre von Zöllen befreien. Darunter sind auch die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche – letztere über ihre US-Tochter Genentech. Sie verpflichten …

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