Nachhaltiges Soja: Zusammenarbeit zum Schutz des Amazonas unter Kartellverdacht

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19. Februar 2026

Nachhaltiges Soja: Zusammenarbeit zum Schutz des Amazonas unter Kartellverdacht

Eigentlich hatten sich Rohstoffunternehmen zusammengeschlossen, um in Brasilien Soja aus nicht abgeholzten Flächen zu beziehen. Nun stehen sie unter Kartellverdacht. Und wegen mächtiger Agrarlobbys drohen sie auch noch ihre Steuervergünstigungen zu verlieren. Die brasilianische Wettbewerbsbehörde Cade (Conselho Administrativo de Defesa Econômica) macht ernst. Sie nimmt diverse Unternehmen ins Visier – Firmen, die Prothesen, Gas-Wassererhitzer, Stromzähler und Zement verkaufen. Und sogar Technologiegiganten wie Apple und Meta gerieten neulich wegen wettbewerbswidriger Praktiken in die Kritik der Cade. Zu den mutmasslichen Tätern, gegen welche die Behörde vorgeht, gehören auch «wohltätige» Rohstoffriesen, die das Amazonas-Soja-Moratorium unterzeichnet haben. Das Moratorium gilt seit 2008 und ist eine Verpflichtung, kein Soja aus dem Amazonasgebiet zu beziehen. Dies, nachdem Greenpeace 2006 in einer Kampagne einen Zusammenhang zwischen Sojaanbau und Abholzung hergestellt hatte. Die …

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