Im Umfeld der US-Migrationspolizei ICE agieren Unternehmen, denen Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. In diese investiert sind auch Schweizer Gelder im zweistelligen Millionenbereich. Die US-Einwanderungspolizei ICE ist unter Donald Trump zur bestfinanzierten Strafverfolgungsbehörde in den Vereinigten Staaten geworden. Seit Trumps Rückkehr ins Weisse Haus ist ihr Jahresbudget regelrecht explodiert, auf aktuell 85 Milliarden Dollar. In diesem Umfeld agieren auch Dutzende von Unternehmen. Mit am engsten arbeiten die Gefängnis-Betreiber Geo Group und Corecivic mit ICE zusammen. Erstere bietet auch Dienstleistungen im sogenannten «Skip Tracing» an, der Suche und Lokalisierung von Einwandererinnen und Einwanderern. Diese Unternehmen werden seit Jahren beschuldigt, Menschenrechte zu verletzen. So sollen sie etwa Gefangene zu Gratisarbeit zwingen und Familienbesuche sowie den Zugang zu Anwältinnen und Anwälten einschränken. Wegen dieser Vorwürfe lehnen es einige Banken seit …