Schweizer Reisende im Nahen Osten: «Jeder ist dafür verantwortlich, sich vor Reiseantritt zu informieren», sagt das EDA

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5. März 2026

Schweizer Reisende im Nahen Osten: «Jeder ist dafür verantwortlich, sich vor Reiseantritt zu informieren», sagt das EDA

Angesichts der fast 5000 im Nahen Osten festsitzenden Schweizer:innen bleibt das EDA bei seiner Haltung: Der Bund handelt nur subsidiär. In einem Interview mit RTS bekräftigt die Leiterin der Konsularabteilung, Marianne Jenni, diese Haltung und erinnert daran, dass das Risiko einer Eskalation seit mehreren Wochen bekannt war. Gesetz ist Gesetz. Das ist im Wesentlichen die Botschaft, die Marianne Jenni, Leiterin der Konsularabteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), am Mittwoch in der RTS-Sendung La Matinale vermittelt hat. Auf die Frage nach der Wut und Verzweiflung der Schweizer Staatsangehörigen, die aufgrund des Krieges im Iran im Nahen und Mittleren Osten festsitzen, verwies sie darauf, dass das Auslandschweizergesetz gilt. «Der Bund greift nur subsidiär ein, und jede Person, die sich im Ausland aufhält, ist selbst verantwortlich», betonte sie. Das Interview mit Marianne Jenni in der Sendung «La Matinale» von RTS (auf Französisch): Die hohe …

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