SRG-Initiative deutlich gescheitert – 62% der Stimmenden lehnen die Gebührensenkung auf 200 Franken ab

Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative klar auf Annahmekurs
9. März 2026

SRG-Initiative deutlich gescheitert – 62% der Stimmenden lehnen die Gebührensenkung auf 200 Franken ab

Die SRG-Initiative zur Senkung der Radio- und TV-Gebühren hat weder das Volks- noch das Ständemehr erreicht. Die Vorlage wollte die Medienabgabe für Haushalte deutlich senken und Unternehmen davon befreien. Die SRG-Initiative, auch als «200 Franken sind genug»-Initiative bekannt, hat in den letzten Monaten einen emotionalen Abstimmungskampf erlebt. Am Abstimmungssonntag konnten die Gegner:innen sich jedoch schnell entspannen. Das benötigte Ständemehr wurde nicht erreicht. Das Endresultat beträgt 62% Nein-Stimmen. Grosse Freude und Erleichterung bei den Gegner:innen der Initiative sowie bei der SRG: «Das Ergebnis freut, motiviert und verpflichtet uns», sagt SRG-Direktorin Susanne Wille. Der Bündner Mitte-Nationalrat Martin Candinas freut sich darüber, dass die SRG weiterhin «ein umfassendes viersprachiges Angebot» bieten kann. Doch auch aus dem Ja-Lager gibt es positive Reaktionen: «Wir sehen den Ausgang als Erfolg», sagt Melanie Racine, Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen, zu SRF.

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