Trotz globalem Erfolg: Die Schweizer Pharmaindustrie steht vor Problemen

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Trotz globalem Erfolg: Die Schweizer Pharmaindustrie steht vor Problemen

Wenn es den beiden grössten Pharmaunternehmen der Schweiz gut geht, ist das normalerweise ein Grund zum Feiern. Warum Politik und Branchenvertretungen stattdessen dringende Reformen fordern, damit das Land für die Pharmaindustrie auch in Zukunft attraktiv bleibt. 2025 war ein gutes Jahr für die Schweizer Pharmaindustrie. Roches Umsatz stieg währungsbereinigt um 7% auf 61,5 Milliarden Franken, angetrieben von einer starken Nachfrage nach Medikamenten gegen Multiple Sklerose, Augenerkrankungen und Hämophilie A, eine Blutgerinnungsstörung. Mit zehn neuen Wirkstoffen in der späten Phase der klinischen Prüfung war 2025 «ein absolutes Rekordjahr für Roche», kommentierte Konzernchef Thomas Schinecker auf der Pressekonferenz im Januar das Jahresergebnis des Unternehmens. Auch der in derselben Stadt beheimatete Konkurrent Novartis blickt voller Freude auf das vergangene Jahr zurück. Laut seinem Geschäftsbericht lagen die Umsätze wichtiger Marken 2025 «deutlich über den Erwartungen», was die …

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