Nach der erzwungenen wirtschaftlichen Öffnung Japans wollte auch die Schweiz im ostasiatischen Land wirtschaftlich Fuss fassen. Bald wurde Yokohama, einer der für den internationalen Handel geöffneten Häfen, zum Zentrum der Schweizer Diaspora in Japan. Swissinfo publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des Nationalmuseums, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst. Während der Edo-Zeit (1603-1868) hatte Japan seine Aussenbeziehungen stark eingeschränkt und den Handel weitgehend kontrolliert. Nachdem die Grossmächte dem geschwächten Shogunat sogenannte «Ungleiche Verträge» aufzwangen, wollte auch die Schweiz den sich neu eröffnenden Absatzmarkt in Ostasien erschliessen. Nach einem gescheiterten Versuch 1859 führte der Neuenburger Aimé Humbert-Droz 1862–1864 eine diplomatische Mission, die in einen Handelsvertrag mündete. Im Vergleich zu anderen Abkommen galt der …