Vom Ertrag aus den US-Zöllen will die amerikanische Regierung Schweizer Käse von amerikanischen Landwirt:innen kaufen, und damit die heimische Agrarindustrie unterstützen. Denn diese ist unter Druck – wegen ebenjener Zölle, die nun den Preis für Düngemittel in die Höhe treiben. Am 19. Februar verkündete die US-Agrarministerin Brooke Rollins, das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) wolle Milchprodukte und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse im Wert von bis zu 263 Millionen US-Dollar (208 Millionen Schweizer Franken) von amerikanischen Landwirt:innen aufkaufen. Die Produkte sollen an Lebensmittelbanken für Bedürftige weitergegeben oder für Schulmahlzeiten für benachteiligte Kinder verwendet werden. Die Hauptnutzniesser:innen allerdings sind die amerikanischen Landwirt:innen: «Indem wir Ernteerträge in Mahlzeiten verwandeln, stabilisieren wir nicht nur die landwirtschaftlichen Einkommen und sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum – wir versorgen unsere Nation mit Nahrung und …