Zürich dient dem US-Unternehmen Palantir als Drehscheibe für seine Geschäftsbeziehungen. Wegen seiner umstrittenen Tätigkeiten in Gaza beschäftigt sich nun auch das Aussendepartement mit der Firma. Palantir ist die derzeit wohl umstrittenste Tech-Firma der Welt. Sie erwartet für das laufende Jahr einen Umsatz von über 4 Milliarden Dollar und steht für viele als Sinnbild einer Tech-Dystopie. Die Softwareprodukte des Unternehmens führen unterschiedliche Daten zusammen und erstellen daraus Lagebilder. Für Armeen liefert die Software Informationen, die Tötungsentscheidungen beeinflussen, der Polizei dient sie als Überwachungstool, und auch grosse Unternehmen nutzen Palantir für Prozessoptimierungen und als Entscheidungshilfe. Das Unternehmen hat weltweit Kunden aus den Bereichen Militär und Verwaltung. Auch der Schweizer Staat stand auf der Wunschliste des Tech-Konzerns – doch zum Geschäft kam es nicht. Die Bundesämter und die Schweizer Armee scheuten bisher eine Zusammenarbeit. Was …