Google und Meta tun zu wenig gegen Desinformation, sagen Kritiker:innen. Dank KI-generierter Fake News fliessen viel Werbegelder. Fakt oder Fake News? Diese Frage beschäftigt Mats Schönauer täglich. Der Berliner Youtuber analysiert Kanäle, die Falschinformationen verbreiten – oft mit politischem Hintergrund. Früher seien dafür grosse Organisationen nötig gewesen, sagt er. Heute reiche eine einzelne Person. Ein Beispiel: Ein KI-Moderator behauptet, Lidl verkaufe aus Rücksicht auf andere Religionen keine Osterhasen mehr, sondern «Sitzhasen» – eine Falschmeldung. Zudem kursiert betrügerische Werbung auf Schweizer Websites. Prominenten werden mittels KI falsche Aussagen untergeschoben, um für dubiose Investitionsplattformen zu werben. Irreführende Inhalte halten User auf den Plattformen Doch nicht nur die Urheber solcher Inhalte profitieren. Auch die grossen Tech-Konzerne verdienen mit. Angela Müller von Algorithm Watch sagt: «Social-Media-Anbieter haben nicht das Ziel, uns möglichst …