Die Auswirkungen von Rechenzentren auf Umwelt und Klima liess sich bisher nur schwer messen. Die Swiss Data Centre Efficiency Association (SDEA) hat nun internationale Anerkennung für ein Tool erhalten, mit dem sich der ökologische Fussabdruck der Anlagen bewerten lässt. Zu Hause am Computer arbeiten, mit Kreditkarte ein Abendessen bezahlen oder mithilfe künstlicher Intelligenz ein Bild generieren: Jede Tätigkeit, bei der das Internet zum Einsatz kommt, ist auf Rechenzentren angewiesen. Diese Gebäude voller Server beherbergen die IT-Infrastruktur für die Verarbeitung und Übertragung digitaler Daten. Die Zahl der Rechenzentren nimmt weltweit zu – auch in der Schweiz. In der Folge steigen auch der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen: Rechenzentren verbrauchen rund 7% des Schweizer Stroms, bis 2030 könnte sich dieser Anteil mehr als verdoppeln. Noch immer stammt ein Grossteil des Stroms, mit dem die Anlagen betrieben werden, aus fossilen Brennstoffen. Zudem werden grosse Mengen …