Die Schweiz wird älter – und das zeigt sich zunehmend auch in der konsularischen Arbeit des Bundes. Todesfälle, Krankheiten und psychische Krisen beschäftigen die Schweizer Vertretungen im Ausland immer häufiger. 2025 bearbeitete das EDA 1238 Konsularschutzfälle – 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Wer an konsularische Hilfe denkt, hat vielleicht Bilder von Evakuierungen aus Krisengebieten im Kopf, allenfalls von Verhaftungen im Ausland oder verlorenen Pässen. Doch die Realität der Schweizer Vertretungen im Ausland sieht anders aus: Immer häufiger beschäftigen Todesfälle, Krankheiten und psychische Krisen von Schweizerinnen und Schweizern die Konsularische Direktion des Bundes, welche die Hilfe in aller Welt von Bern aus steuert. Im Jahr 2025 verzeichnete sie 1238 Konsularschutzfälle – 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die EDA-Helpline erhielt 47’594 Anfragen. Vor den Sommerferien erinnert das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) seit einiger Zeit regelmässig …