Sind Schweizer Banken immer noch ein Hort von Schwarzgeld?

«Es braucht Jahre, um die Schäden zu beheben»
25. Juni 2026

Sind Schweizer Banken immer noch ein Hort von Schwarzgeld?

Der Besitz eines Schweizer Bankkontos weckt in vielen Ländern immer noch Assoziationen mit dubiosen Geschäften und verstecktem Vermögen. Und das trotz jahrzehntelanger Reformen, die auf Druck ausländischer Regierungen durchgeführt wurden. Ist dieser Ruf also immer noch gerechtfertigt, oder sieht die Realität mittlerweile anders aus? In der Schweiz ist es seit langem strafbar, Informationen über Gelder auf Bankkonten preiszugeben. Das betrifft nicht nur Kontostände, Transaktionen und Kontonummern, sondern sogar die Auskunft auf der Frage, ob eine Person überhaupt Kund:in einer Bank ist. Der Druck ausländischer Regierungen und heimischer Organisationen, die gegen Kriminalität, Korruption und Terrorismus kämpfen, hat Reformen angestossen. Doch im In- und Ausland mehren sich die Stimmen, dass diese Massnahmen nicht ausreichen. Die Finanzbranche, einige Politiker:innen und Wähler:innen sträuben sich hingegen weiterhin gegen Anpassungen und argumentieren, die Wahrnehmungen im Ausland …

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