„Viele Schweizer:innen wollen Lösungen für die Auswirkungen der Zuwanderung“  

Schweizer Hochseeflotte: Die Regeln ändern sich
15. Juni 2026

„Viele Schweizer:innen wollen Lösungen für die Auswirkungen der Zuwanderung“  

Deutlich verwirft die Schweizer Stimmbevölkerung die Idee der SVP, die Bevölkerung zu deckeln. „Die Probleme, welche die Zuwanderung verursacht, werden aber breit anerkannt“, sagt Politikforscher Urs Bieri von gfs.bern. Swissinfo: Urs Bieri, die Stimmbevölkerung lehnt die Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ am Ende deutlich ab. Was hat dazu geführt? Urs Bieri: Wir haben in der Schweiz zunächst lange über die Probleme diskutiert, welche die Migration verursacht. Diese Probleme gibt es in den Augen der Stimmbevölkerung tatsächlich. Schliesslich beurteilte sie aber die Initiative, insbesondere deren Schwachstellen. Diese erwiesen sich schliesslich als mächtig. Die Mehrheit der Stimmenden hatte Angst vor fehlendem Personal in Pflegeberufen oder in der Gastronomie. Sie hatte Angst vor einer schwierigen Beziehung zur Europäischen Union. Und schliesslich fürchtete man auch um die Finanzierung des Rentensystems. In der Summe führte das dazu, dass der Widerstand gegen diese Initiative …

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